
Gesucht sind Städte mit stimmungsvollen Plätzen, vielfältigen Marktbereichen, regionalem Kunsthandwerk und Streetfood, verbunden durch fußläufige Zentren und ÖPNV. Ideal für Reisende, die saisonale Atmosphäre, Geschenkesuche, familienfreundliche Angebote und Lichtershows schätzen.
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Der Nürnberger Christkindlesmarkt zählt zu den ältesten und stimmungsvollsten Europas und füllt den Hauptmarkt unterhalb der Frauenkirche. Rot-weiße Buden bieten typische Spezialitäten: würzige Lebkuchen, Nürnberger Bratwurst im Brötchen, Zwetschgenmännla und vergoldete Rauschgoldengel; dazu Glühwein und Feuerzangenbowle. Er eröffnet Ende November mit dem Prolog des Christkinds vom Kirchenbalkon und läuft bis Heiligabend. Familien schätzen die Kinderweihnacht am nahegelegenen Hans-Sachs-Platz sowie den Handwerkerhof mit traditionellem Kunsthandwerk. Viele Stände führen regionale Produkte und echtes Handwerk, keine Massenware. Die mittelalterliche Altstadt, kurze Wege, sehr gute Bahnverbindungen und ein Mehrweg-Pfandsystem für Tassen machen den Besuch bequem und nachhaltig. Für weniger Andrang kommen Sie werktags oder am frühen Abend und verbinden den Bummel mit Kaiserburg, Spielzeugmuseum oder weiteren Museen.
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Wien ist ein Klassiker für Weihnachtsmarkt-Trips, mit vielfältigen Märkten, die per effizientem Nahverkehr leicht erreichbar sind. Das Aushängeschild, der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz, verbindet einen großen Baum, Stände mit regionalem Handwerk und eine weitläufige Eislaufbahn. Für intime Stimmung bieten die Gassen am Spittelberg Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten. Herrschaftliche Kulissen prägen Schönbrunn und Belvedere, wo qualitativ hochwertiges Handwerk statt Massenware verkauft wird. Am Karlsplatz liegt der Fokus auf unabhängigen Produzenten und Bio-Speisen, während Am Hof und Freyung traditionelle Krippen und Punsch bieten. Beleuchtung, Chorkonzerte und verlässliche Infrastruktur sorgen für eine entspannte, familienfreundliche Atmosphäre. Die Märkte laufen meist von Mitte November bis Ende Dezember, einige bis Anfang Januar – ideal für eine unkomplizierte Adventreise.
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Straßburg gilt als „Hauptstadt der Weihnacht“; der Christkindelsmärik (seit 1570) bildet das Herz eines stadtweiten Festes auf der UNESCO-geschützten Grande Île. Über 300 Holzchalets beleben Plätze von der Place Broglie bis zum Münster; auf der Place Kléber sorgt der riesige Baum mit täglichen Illuminationen für eine stimmungsvolle, fußläufige Route durch Petite France mit seinen Fachwerkhäusern. Besucher probieren elsässische Spezialitäten wie Bredele, Pain d’épices und heißen Vin Chaud oder kaufen hochwertige lokale Handwerkswaren und Schmuck. Die Märkte laufen meist von Ende November bis Weihnachten; verlängerte Öffnungszeiten am Wochenende und ein dichtes Tramnetz erleichtern Kurztrips. Straßburgs kompakte Altstadt, Flusskulisse und schnelle Anbindung per TGV aus Paris und Deutschland machen den Besuch besonders angenehm.
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Prag ist ideal für Weihnachtsmarktreisen dank seiner kompakten Altstadt und vieler stimmungsvoller Plätze. Das Hauptmarktgeschehen füllt den Altstädter Ring unter einem hohen Baum, mit täglichen Chören, Krippe und Ständen für böhmisches Glas, Holzspielzeug und handgefertigten Schmuck. In der Nähe bieten der Wenzelsplatz und der Platz der Republik zusätzliches Essen und Geschenke, während der Markt auf dem Hradschin am Georgsplatz und der am Náměstí Míru weniger Gedränge und großartige Ausblicke bieten. Es gibt svařené víno (Glühwein), medovina (Honigmet), Klobása, Prager Schinken, Lebkuchen und Trdelník. Die Märkte laufen von Ende November bis Anfang Januar, sind per Tram und Metro leicht erreichbar, und die gotisch-barocke Kulisse macht jeden Abendspaziergang besonders. Ideal auch für Familien und Kurztrips.
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Der Weihnachtsmarkt in Tallinn eignet sich hervorragend für stimmungsvolle Städtetrips: Die kompakte Altstadt und eine starke Handwerkstradition sorgen für Atmosphäre. Auf dem Rathausplatz stehen Holzbuden mit handgestrickter Wolle, Produkten aus Wacholderholz, Lebkuchen und heißem Glögi (Gewürzwein). Chöre und kleine Ensembles treten regelmäßig auf, Lichter entlang der mittelalterlichen Mauern schaffen Flair ohne Gedränge. Die Stadt ist gut zu Fuß erkundbar, sodass sich Bummeln mit Museumsstopps und Cafépausen kombinieren lässt. Üblicherweise läuft der Markt von Ende November bis Anfang Januar – ideal für Wochenenden. Familien schätzen das ruhige Tempo und kinderfreundliche Leckereien; Paare finden gemütliche Kulissen und gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis. Fähren und eine kurze Anfahrt vom Flughafen halten die Anreise auch im Winter unkompliziert.
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Brügge eignet sich ideal für Weihnachtsmarkt-Städtereisen: kompakt, gut zu Fuß erkundbar und stimmungsvoll ohne Trubel. Von Ende November bis Anfang Januar verwandelt Winter Glow das mittelalterliche Zentrum: zwei Märkte auf dem Marktplatz und am Simon-Stevin-Platz, dazu ein Lichtpfad entlang der Grachten und Plätze. Angeboten werden Handarbeiten wie Spitze und Holzkunst, erstklassige belgische Schokolade sowie herzhafte Snacks, Glühwein und heiße Schokolade. Ausblicke vom Belfried, Spiegelungen auf den Kanälen und Kutschfahrten prägen die Saison. Eine umweltfreundliche Eislaufbahn gibt es meist am Minnewater. Am stärksten ist der Andrang an Dezember-Wochenenden; unter der Woche ist es ruhiger. Züge ab Brüssel bieten einfache Anreise, die meisten Sehenswürdigkeiten liegen 15 Gehminuten auseinander. Früh buchen: Brügge ist klein und schnell ausgebucht.
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Dresden zählt zu Europas klassischen Weihnachtsmarktzielen, angeführt vom Striezelmarkt (seit 1434), wo Pyramiden, Nussknacker und der Dresdner Christstollen die Bühne bestimmen. Die kompakte Altstadt erleichtert das Bummeln: Am Neumarkt lockt der stimmungsvolle Markt an der wiederaufgebauten Frauenkirche, im Stallhof bietet der mittelalterliche Markt Handwerksvorführungen, und in der Neustadt glänzt der elegante Augustusmarkt mit weißen Pagoden und internationalem Streetfood. Chöre, ein Kinderbereich sowie wärmender Glühwein oder Feuerzangenbowle gehören dazu. Höhepunkte sind das Stollenfest und traditionelles Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge sowie Herrnhuter Sterne. Probieren Sie Pflaumentoffel, Pulsnitzer Lebkuchen und frisch geröstete Mandeln; vieles ist regional. Alles ist gut zu Fuß oder mit der Straßenbahn erreichbar.
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Edinburgh eignet sich hervorragend für Weihnachtsmarkt-Städtereisen: kompakt, fußläufig und stimmungsvoll. Von Mitte November bis Anfang Januar wird East Princes Street Gardens zum Zentrum von Edinburgh's Christmas, mit Holzständen für schottisches Kunsthandwerk, Wolle, Whisky-Geschenke und viele Leckereien - von Glühwein über Shortbread bis zu handwerklich hergestelltem Gin. Attraktionen wie das Riesenrad und der Star Flyer, zudem eine Open-Air-Eisbahn und das familienfreundliche Santa Land, sorgen für Abwechslung. Die Kulisse aus Edinburgh Castle und der Altstadt-Skyline macht Spaziergänge besonders nach Einbruch der Dunkelheit mit festlicher Beleuchtung eindrucksvoll. Dank Waverley Station und Tram ist die Anreise einfach, und der Marktbesuch lässt sich gut mit Royal Mile, Galerien und gemütlichen Pubs in der Nähe verbinden.
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Krakau ist ein idealer Ort für Weihnachtsmärkte: Auf dem weitläufigen Rynek Główny umringen Holzstände die Tuchhalle vor der Marienkirche und schaffen eine stimmige Kulisse. Es gibt handgefertigte Kugeln, Schnitzereien, Bernsteinschmuck und die einzigartigen Krakauer Szopki (kunstvolle Krippen, im UNESCO‑Verzeichnis), begleitet von Chorgesang und dem stündlichen Hejnał‑Trompetensignal. Wärmender Grzaniec Galicyjski (Glühwein), Oscypek mit Preiselbeeren, Pierogi und Lebkuchen sorgen für Stärkung. Lichter entlang der Königstrasse, Kutschfahrten und nahe Eisbahnen erhöhen die Feststimmung. Der Markt ist kompakt, fußläufig und preiswert und findet meist von Ende November bis in den Dezember statt – perfekt für ein Wochenende. Viele gemütliche Cafés und Gewölbekeller bieten Zuflucht vor der Kälte und runden den Besuch ab. Die Stadt ist gut erreichbar.
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