Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Budapest

Ungarn
Ruinenbars & Nachtleben
Budaer Burg

Budaer Burg

Die Budaer Burg krönt den Burgberg über der Donau – ein zum UNESCO-Welterbe zählender barocker Palastkomplex mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert. Er beherbergt die Ungarische Nationalgalerie, das Budapester Geschichtsmuseum und die Nationale Széchényi-Bibliothek. Erkunde Höfe und den Matthiassenbrunnen, genieße Panoramablicke über die Stadt, und erreiche den Hügel per Standseilbahn oder zu Fuß; Innenbereiche der Museen sind ticketpflichtig, die Höfe sind frei zugänglich.

Parlamentsgebäude

Parlamentsgebäude

Das Ungarische Parlamentsgebäude (Országház) ist ein neugotisches Wahrzeichen an der Donau in Pest. Geführte Touren (in mehreren Sprachen) führen über die Prunktreppe und durch die Kuppelhalle, wo die Heilige Krone Ungarns ausgestellt ist. Die Türme und die zentrale Kuppel wirken vom Fluss oder vom gegenüberliegenden Ufer am besten – besonders nachts, wenn sie beleuchtet sind.

Széchenyi-Thermalbad

Széchenyi-Thermalbad

Das Széchenyi‑Thermalbad ist ein weitläufiges neobarockes Bad im Stadtpark von Budapest, gespeist von natürlichen heißen Quellen. Ganzjährig geöffnet, mit großen Außenbecken und zahlreichen Innen‑Thermalbecken sowie Saunen und Anwendungen. Beliebt bei Einheimischen und Besuchern; Schach am Beckenrand ist ein Markenzeichen. Tickets beinhalten in der Regel Zugang zu Schließfach oder Kabine.

Fischerbastei

Fischerbastei

Die Fischerbastei ist eine neoromanische Terrasse im Budapester Burgviertel, 1895–1902 von Frigyes Schulek für die ungarischen Millenniumfeiern erbaut. Ihre sieben Türme symbolisieren die sieben Stämme der Magyaren. Dich erwarten Panoramablicke über Donau und Parlament. Untere Terrassen sind kostenlos; einige obere Bereiche kosten eine kleine Gebühr. Nebenan: Matthiaskirche.

Andrássy Allee

Andrássy Allee

Die Andrássy Allee (Andrássy út) ist Budapests Boulevard des 19. Jahrhunderts, eine UNESCO-Welterbe-Achse, die das Zentrum mit dem Heldenplatz und dem Stadtpark verbindet. Gesäumt von Palästen im Neorenaissance-Stil, Botschaften, Cafés und Luxusgeschäften; hier befinden sich die Ungarische Staatsoper und das Haus des Terrors. Die historische Millennium-Untergrundbahn (M1) verläuft unter den baumbestandenen Gehwegen.

Große Markthalle

Große Markthalle

Budapests Große Markthalle (Nagyvásárcsarnok), 1897 eröffnet und von Samu Pecz entworfen, ist der größte überdachte Markt der Stadt, bekannt für sein Dach mit Zsolnay-Ziegeln und die Stahlkonstruktion. Stände verkaufen frische Produkte, Paprika, Fleisch, Käse und Tokajer; im Obergeschoss gibt es Lángos und Souvenirs. Lage: am Fővám tér bei der Freiheitsbrücke.

Haus des Terrors

Haus des Terrors

Budapests Haus des Terrors (Andrássy út 60) ist ein Museum über Ungarns faschistische und kommunistische Diktaturen. Untergebracht im ehemaligen Hauptquartier der Pfeilkreuzler und später der kommunistischen Geheimpolizei, zeigt es multimediale Ausstellungen, persönliche Zeugnisse und erhaltene Kellerzellen. Das Museum gedenkt der Opfer von Repression, Zwangsarbeit und Hinrichtungen und bietet einen schonungslosen Blick auf die Herrschaft im 20. Jahrhundert.

Synagoge in der Dohány-Straße

Synagoge in der Dohány-Straße

Die Synagoge in der Dohány-Straße, die größte Europas, ist das Herz des historischen jüdischen Viertels von Budapest. Erbaut 1854–1859 im maurischen Revivalstil, umfasst der Komplex das Ungarische Jüdische Museum, den Heldentempel, ein Holocaust-Mahnmal (Baum des Lebens) und einen Friedhof. Führungen erklären die Geschichte der Gemeinde und die Tragödie der Kriegszeit. Rechne mit Sicherheitskontrollen; kleide dich angemessen; gelegentliche Konzerte zeigen die Akustik der Synagoge.

St.-Stephans-Basilika

St.-Stephans-Basilika

Die St.-Stephans-Basilika ist Budapests neoklassizistische Basilika, 1905 vollendet und benannt nach Ungarns erstem König. Ihre Zwillingstürme und die 96‑Meter‑Kuppel entsprechen der Höhe des Parlaments. Im Inneren befinden sich reich verzierte Kapellen und die Reliquie der Heiligen Rechten. Du kannst mit dem Aufzug oder über die Treppe zur Kuppelterrasse gelangen für Panoramablicke über die Stadt; häufig finden Orgelkonzerte statt.

Ruinenbars

Ruinenbars

Budapests Ruinenbars belegen verlassene Vorkriegsgebäude im Jüdischen Viertel (Bezirk VII) und kombinieren Secondhand-Mobiliar, Streetart und Innenhöfe. Szimpla Kert hat die Szene geprägt. Du kannst mit günstigen Drinks, DJs, Live-Musik und großem Andrang am Wochenende rechnen; Barhopping klappt zu Fuß problemlos. Viele veranstalten Märkte und kulturelle Events. Legerer Dresscode; Öffnungszeiten variieren; komm früh, um einen Platz zu bekommen.