Víziváros, zu Deutsch 'Wasserstadt', ist ein charmantes und oft übersehenes Viertel, das zwischen dem Donauufer und dem Fuß des Burgbergs auf der Budaer Seite Budapests liegt. Obwohl es weniger Touristenmengen anzieht als andere berühmte Viertel, macht genau das es zu einem lohnenden Ziel für alle, die das authentischere und lokalere Leben der Stadt erleben möchten. Das Viertel hat einen ruhigen, wohnlichen Charakter mit eleganten Stadthäusern aus dem 19. Jahrhundert, versteckten Treppen, die hinauf ins Burgviertel führen, und einer entspannten Atmosphäre. Die Lage am Wasser prägt den gesamten Charakter des Viertels. Ein Spaziergang entlang der Budaer Uferpromenade bietet atemberaubende Blicke auf das Ungarische Parlament und die Kettenbrücke. Die ikonischen Király-Bäder, eines von Budapests ursprünglichen osmanischen Thermalbädern, befinden sich hier und sind eine fantastische und weniger touristikbepackte Alternative zu den bekannteren Széchenyi-Bädern.

Die Kirche der Heiligen Anna am Batthyány-Platz ist ein barockes Meisterwerk und eine der schönsten Kirchen der Stadt. Der Platz selbst ist ein lebhafter lokaler Treffpunkt mit Metrostation, Markthalle und einladenden Cafés. Víziváros beherbergt auch das Grab von Gül Baba, einen restaurierten osmanischen Schrein mit wunderschönem Rosengarten, der einen faszinierenden Einblick in Budapests türkische Vergangenheit gibt. Dieses Viertel ist ideal für neugierige Reisende, die ruhige Entdeckungstouren und verborgene Schätze abseits der Touristenpfade lieben.