Annapolis ist einer der einfachsten und lohnendsten Tagesausflüge ab Washington, D.C. Du bekommst koloniale Gassen, maritimes Flair und richtig gutes Essen in einem kompakten Waterfront-Setting. Starte im Historic District: Backsteinwege und Gebäude aus dem 18. Jahrhundert führen dich zum Maryland State House, einem der ältesten Kapitole, in denen bis heute Politik gemacht wird. Schau in kleine Galerien und unabhängige Läden, dann geh Richtung City Dock, wo Segelboote und Naval-Cadets das Stadtbild prägen.

Ein Highlight ist die U.S. Naval Academy. Selbst wenn du nicht total auf Militärgeschichte stehst, fühlt sich der Campus wie eine eigene kleine Stadt voller Architektur und Traditionen an. Nimm, wenn möglich, an einer Führung teil oder geh ins Naval Academy Museum, das Seefahrt, Entdeckungen und maritime Macht spannend aufbereitet. Danach wird es entspannt: ein Spaziergang am Wasser oder eine kurze Bootstour auf dem Severn River bis in die Chesapeake Bay. Genau dieses Draußen-auf-dem-Wasser macht Annapolis so anders als D.C.
Essen gehört hier dazu. Du bist mitten im Revier für Crab Cakes, Austern und je nach Saison Soft-Shell Crab. Such dir ein lockeres Lokal am Dock für die Aussicht oder reservier etwas Schickeres, wenn du als Paar unterwegs bist und ein schönes Dinner willst. Für Fotografie lohnt sich die Golden Hour über dem Hafen. Mit Kindern ist es ebenfalls easy: Boote gucken, Eis holen, entspannt bummeln.
Hinkommen ist unkompliziert. Mit dem Auto brauchst du meist 45 bis 60 Minuten ab Downtown D.C., je nach Verkehr. Es gibt auch Busverbindungen nach Annapolis und vor Ort Rideshares, aber mit dem Auto bist du flexibler, zum Beispiel für einen kurzen Abstecher in ruhige Bay-Parks. Plane einen ganzen Tag ein, es klappt aber auch als entspannter Halbtagestrip.