
Der Pike Place Market ist einer der ältesten durchgehend betriebenen Märkte der USA und liegt direkt am Wasser. Er zieht Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Schau zu, wie Fischhändler Lachse werfen, stöbere durch frisches Obst, Gemüse und Blumen, erkunde Kunsthandwerksstände und trink einen Kaffee im allerersten Starbucks. In den weitläufigen unteren Ebenen verstecken sich skurrile Läden, Restaurants und die berühmte Kaugummiwand.

Das Space Needle ist Seattles bekanntestes Wahrzeichen. Es wurde für die Weltausstellung 1962 erbaut und ragt 184 Meter über die Stadt hinaus. Das sich drehende SkyCity-Restaurant und das gläserne Loupe-Aussichtsdeck bieten Panoramablicke auf die Skyline, den Mount Rainier und den Puget Sound. Das kürzlich renovierte Aussichtsdeck verfügt über einen vollständig verglasten, neigbaren Boden für ein besonderes Erlebnis.

Das von Frank Gehry entworfene MoPOP ist ein markantes Metallgebäude, das der Popkultur, Musik und Science-Fiction gewidmet ist. Dauerausstellungen behandeln die Geschichte des Rock 'n' Roll, das Erbe von Jimi Hendrix, Horrorfilme und Science-Fiction. An interaktiven Stationen kannst du Instrumente spielen und Musik aufnehmen. Das Gebäude selbst ist ein beeindruckendes Architekturwerk, das sich schon von außen lohnt.

Dieses Museum liegt direkt neben der Space Needle und zeigt die beeindruckenden Glaskunstwerke von Dale Chihuly. Acht Innengalerien und ein Glashaus beherbergen großformatige, farbenfrohe Skulptureninstallationen. Der Außengarten präsentiert großflächige Werke, die im Tagesverlauf mit dem natürlichen Licht interagieren. Es ist eines der visuell eindrucksvollsten Museumserlebnisse im pazifischen Nordwesten.

Die Elliott Bay Uferpromenade erstreckt sich entlang der westlichen Seite der Innenstadt und bietet Fährfahrten, Meeresfrüchterestaurants und malerische Ausblicke auf die Olympic Mountains. Der neu gestaltete Waterfront Park bietet Grünflächen und öffentliche Kunstinstallationen. Das Seattle Aquarium liegt ebenfalls an diesem Abschnitt, was die Gegend ideal für einen halben Tag zu Fuß macht.
Capitol Hill ist Seattles lebendigster Stadtteil, bekannt für seine LGBTQ+-Geschichte, unabhängige Musikclubs und eine vielfältige Restaurantszene. Die Korridore Broadway und Pike-Pine sind gesäumt von Cafés, Bars, Vintage-Läden und Restaurants. Der Volunteer Park bietet ein Gewächshaus, einen Wasserturm mit Stadtblick und das Seattle Asian Art Museum in einer ruhigen grünen Umgebung.

Das Seattle Art Museum in der Innenstadt beherbergt eine vielfältige Sammlung mit altägyptischer Kunst, Kunst der indigenen Völker der Nordwestküste, modernen und zeitgenössischen Werken sowie afrikanischer Kunst. Der Olympic Sculpture Park, eine kostenlose Außenanlage am Wasser, zeigt großformatige Skulpturen mit Blick auf den Puget Sound und die Berge. Beide Standorte sind für Kunstinteressierte einen Besuch wert.
Der Kerry Park ist ein kleiner Hügelpark im Stadtteil Queen Anne mit einem der bekanntesten Aussichtspunkte Seattles. Das Panorama umfasst die Innenstadt-Skyline, die Elliott Bay und an klaren Tagen den Mount Rainier. Er ist zu jeder Tageszeit beliebt bei Fotografen und Besuchern, besonders lohnenswert sind jedoch Besuche bei Sonnenauf- und -untergang. Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, empfiehlt es sich, früh zu kommen.

Seattles ältestes Viertel besticht durch Backsteingebäude, Kunstgalerien und Untergrundtouren, die das ursprüngliche Straßenniveau der Stadt erkunden, das nach dem Großen Stadtbrand von 1889 verschüttet wurde. Das Viertel hat eine lebhafte Bar- und Restaurantszene und veranstaltet jeden Monat den First Thursday Art Walk. Der Occidental Square bietet einen schattigen öffentlichen Platz inmitten historischer Architektur.
Von den Einheimischen als Zentrum des Universums bezeichnet, ist Fremont ein exzentrisches Viertel mit öffentlicher Kunst, unabhängigen Läden und einer entspannten Atmosphäre. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Fremont-Troll-Skulptur unter der Aurora Bridge, eine Lenin-Statue aus dem Kalten Krieg und der Fremont Sunday Market. Das Viertel hat eine lebhafte Craft-Beer-Szene und eine gute Auswahl an unkomplizierten Restaurants.
Das auf dem Campus der University of Washington gelegene Burke Museum beherbergt umfangreiche Sammlungen zur Naturgeschichte des pazifischen Nordwestens und zu indigenen Kulturen. Zu den neueren Ausstellungen gehören Paläontologie-Bereiche mit einsehbaren Fossilienaufbereitungslabors. Der UW-Campus selbst ist einen Besuch wert, insbesondere der Quad und die Suzzallo Library, eines der schönsten Hochschulgebäude des Landes.

Das Ballard-Viertel verbindet skandinavisches Erbe mit einer modernen Gastronomie- und Brauereikultur. Die Hiram M. Chittenden Locks verbinden Lake Union und Lake Washington mit dem Puget Sound. Besucher können dabei zusehen, wie Boote das Schleusensystem passieren. Eine Fischtreppe ermöglicht Lachsen die saisonale Wanderung flussaufwärts, und der angrenzende botanische Garten lädt zu einem angenehmen Spaziergang ein.