Die Eastern Townships zeigen dir eine sanftere, ländliche Seite von Québec – ganz anders als Montreal: Seen, Hügel und kleine Orte, die perfekt sind, wenn du es langsamer angehen lassen willst. Eine richtig gute Tageskombi ist Magog am Lake Memphremagog plus der nahe Mont-Orford-Nationalpark. Starte in Magog mit einem entspannten Vormittag: ein Spaziergang an der Uferpromenade, ein bisschen durch kleine Läden bummeln und dazu Brunch oder Kaffee, bevor es raus in die Natur geht. Im Sommer eignet sich das Seeufer super für eine kurze Bootstour, zum Baden oder für Kajakverleih. In den kühleren Jahreszeiten wird dieselbe Uferlinie zum ruhigen Ort für frische Spaziergänge und schöne Aussichtspunkte.

Mont Orford bringt dir Outdoor-Erlebnisse, ohne dass du dafür Profi sein musst. Der Park hat gut markierte Wege – von leichten Uferspaziergängen bis zu anspruchsvolleren Wanderungen mit Ausblicken, die sich wirklich lohnen. Im Herbst ist die Laubfärbung ein echtes Highlight, im Winter tauschst du Wanderschuhe einfach gegen Langlauf oder Schneeschuhe. Der Ausflug passt besonders gut, wenn du Kleinstadt-Charme und Natur verbinden willst – zum Beispiel als Paar, zum Fotografieren oder wenn du lieber sanfte Bewegung magst als Großstadtmuseen.
Essen und Trinken sind ein weiterer guter Grund, herzukommen. Die Region ist bekannt für Käse, Cidre und Weingüter – und mit dem Auto kannst du ganz easy eine Verkostung einbauen. Wenn du Farm-to-Table-Küche und schöne Nebenstraßen liebst, bist du hier genau richtig.
Von Montreal aus brauchst du mit dem Auto etwa 1,5 Stunden über die Autoroute 10 – also ziemlich unkompliziert. Vor Ort ist ein Auto praktisch, um zwischen Magog, dem Park und Weingütern zu wechseln. Aber auch ohne großes Programm klappt ein Tag gut: Ort anschauen plus eine Wanderung oder eine Aktivität am See. Am besten kommst du vor Mittag an, suchst dir eine Hauptwanderung oder Seeaktivität aus und lässt dir noch Zeit für einen Abendspaziergang am Wasser, bevor du zurück nach Montreal fährst. Im Winter: Straßenlage und Trail-Status vorher checken – und am Seeufer an den Wind denken.