Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Kyoto

Japan
Museen & Kaiserpaläste
Fushimi Inari Taisha

Fushimi Inari Taisha

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Japans: Dieses Shinto-Schrein ist berühmt für seine Tausenden von zinnoberroten Torii-Toren, die sich den bewaldeten Berg Inari hinaufwinden. Die vollständige Wanderung zum Gipfel dauert etwa zwei Stunden und bietet beeindruckende Aussichten über Kyoto. Die unteren Wege sind tagsüber sehr belebt – ein Besuch früh am Morgen wird daher dringend empfohlen.

Arashiyama Bambushain

Arashiyama Bambushain

Ein dichter Wald aus hoch aufragenden Bambushalmen am westlichen Stadtrand von Kyoto. Der Hain erzeugt eine unwirkliche Atmosphäre, wenn das Licht durch die schwankenden Halme fällt. Der Weg ist kurz, aber unvergesslich. Das umliegende Viertel Arashiyama bietet zudem den Tempelgarten Tenryu-ji, die Togetsukyo-Brücke und angenehme Spaziergänge am Flussufer, die bei demselben Besuch einen Abstecher wert sind.

Kinkaku-ji (Goldener Pavillon)

Kinkaku-ji (Goldener Pavillon)

Dieser Zen-buddhistische Tempel ist mit Blattgold bedeckt und spiegelt sich wunderschön im umliegenden Teich. Er wurde 1397 als Ruhestandsvilla für Shogun Ashikaga Yoshimitsu erbaut und nach seinem Tod in einen Tempel umgewandelt. Die Garten- und Teichlandschaft wird sorgfältig gepflegt und steht für klassisches japanisches Gartendesign. Es ist Kyotos meistbesuchte Sehenswürdigkeit.

Gion-Viertel

Gion-Viertel

Kyotos bekanntestes Geisha-Viertel hat seinen historischen Charakter weitgehend bewahrt, mit erhaltenen hölzernen Machiya-Stadthäusern entlang enger Gassen. Die Hanamikoji-Straße eignet sich abends am besten zum Erkunden – hier hat man die Chance, Geiko oder Maiko auf dem Weg zu ihren Terminen zu sehen. Im gesamten Viertel finden sich Teehäuser, Restaurants und Läden für traditionelles Kunsthandwerk.

Burg Nijo

Burg Nijo

Diese 1603 als Kyotoer Residenz von Tokugawa Ieyasu erbaute UNESCO-Welterbestätte beeindruckt mit mächtigen Befestigungsanlagen, prachtvoll bemalten Innenräumen und den berühmten Nachtigallenböden, die bei Betreten knarren und so vor Eindringlingen warnen sollten. Der Ninomaru-Palast ist das Herzstück der Anlage und zeigt die Macht und den ästhetischen Anspruch des Tokugawa-Shogunats der Edo-Zeit.

Philosophenweg

Ein gepflasterter Kanalweg, der den Tempel Ginkaku-ji mit Nanzen-ji verbindet und nach dem Philosophen Nishida Kitaro benannt ist, der ihn angeblich täglich entlangging. Der Weg ist mit Kirschbäumen gesäumt und gilt als einer der schönsten Orte Kyotos während der Kirschblüte. Kleine Cafés, Galerien und Tempel befinden sich entlang der Route und machen den zwei Kilometer langen Spaziergang zu einem entspannten Erlebnis.

Nishiki-Markt

Nishiki-Markt

Dieser schmale, fünf Blocks lange überdachte Markt im Zentrum Kyotos wird als Kyotos Küche bezeichnet und beherbergt über 100 Händler, die frische Produkte, Eingelegtes, Tofu, Straßenessen und lokale Spezialitäten verkaufen. Er bietet einen echten Einblick in die Zutaten der Kyotoer Küche. Ein guter Ort, um Yuba, Matcha-Süßigkeiten, gegrillte Spieße und saisonales Gemüse zu probieren.

Kiyomizu-dera-Tempel

Kiyomizu-dera-Tempel

Dieser buddhistischer Tempel am Hang östlich des Kyotoer Zentrums bietet eine große Holzterrasse, die aus der Haupthalle herausragt und einen Panoramablick über die Stadt ermöglicht. Der 778 gegründete heutige Bau stammt aus dem Jahr 1633 und wurde ohne einen einzigen Nagel errichtet. Der Weg durch den Higashiyama-Bezirk, gesäumt von Souvenirläden, ist Teil des Erlebnisses.

Ryoan-ji-Tempel

Ryoan-ji-Tempel

Der Ryoan-ji beherbergt Japans bekanntesten Trockensteinzarten und lädt zur stillen Besinnung ein. Der Garten besteht aus 15 Steinen, die auf weißem geharktem Kies angeordnet sind, wobei alle 15 Steine von keinem einzigen Blickpunkt aus gleichzeitig sichtbar sind. Die Bedeutung der Anordnung bleibt bewusst offen für Interpretationen. Der umliegende Teichgarten und das bewaldete Gelände verstärken die ruhige Atmosphäre.