Kazimierz ist wohl Krakaus faszinierendstes und stimmungsvollstes Viertel, ein ehemaliges jüdisches Quartier mit einer vielschichtigen Geschichte, das sich zu einem der angesagtesten Stadtteile entwickelt hat. Im 14. Jahrhundert als eigenständige Stadt gegründet, war Kazimierz über Jahrhunderte das Zentrum des jüdischen Lebens in Krakau, bevor der Zweite Weltkrieg alles veränderte.

Heute ist das Viertel eine einzigartige Mischung aus alten Synagogen, jüdischen Kultureinrichtungen und einer lebendigen Bohème-Szene. Die Alte Synagoge, die Remuh-Synagoge mit ihrem historischen Friedhof und das Galicia Jewish Museum sind unverzichtbare Stopps für alle, die sich für die Geschichte des jüdischen Lebens in Mitteleuropa interessieren.
Aber Kazimierz ist nicht nur Geschichte. Die Straßen sind gesäumt von skurrilen Vintage-Shops, Kunstgalerien, Craft-Beer-Bars und einigen der besten Cafés der Stadt. Der Plac Nowy, der zentrale Platz, beherbergt an Wochenenden einen beliebten Flohmarkt und wird von lebhaften Bars und Streetfood-Ständen flankiert. Das Viertel hat eine kreative, alternative Energie, die Künstler, Studenten und neugierige Reisende gleichermaßen anzieht.
Dieses Viertel ist perfekt für Reisende, die eine Mischung aus Kultur, Geschichte und lebendiger lokaler Szene mögen. Es lohnt sich besonders, es zu Fuß zu erkunden, denn in jeder Ecke scheint sich ein schöner Innenhof, ein skurriler Buchladen oder eine gemütliche Weinbar zu verstecken.