Der Seaport District zeigt Bostons neuestes Gesicht: moderne Uferpromenaden, zeitgenössische Architektur und eine wachsende Auswahl an Museen, Food Halls und Brauereien. Zum Radfahren ist das eines der besten Gebiete der Stadt, weil die Straßen relativ breit sind und der Harborwalk lange, aussichtsreiche Abschnitte mit wenig Verkehrsstress bietet. Starte am Institute of Contemporary Art, das starke Ausstellungen mit einer dramatischen Lage direkt am Wasser verbindet, und folge dann dem Ufer vorbei an Docks, Parks und Aussichtspunkten Richtung Fan Pier – von dort kommst du über die Brücken wieder zurück nach Downtown.

Im Gegensatz zu den älteren Vierteln geht es im Seaport vor allem um Weite und Ausblicke. Du kannst Fähren und Segelboote beobachten, öffentliche Kunst entdecken und deinen Besuch am besten auf die goldene Stunde legen, wenn sich die Skyline im Wasser spiegelt. Außerdem ist die Gegend ein super Ausgangspunkt für alles, was mit dem Hafen zu tun hat: Bootstouren, Whale Watching und Fähren zu den Boston Harbor Islands. Kulinarisch findest du hier alles – von schnellen Snacks in Food Halls bis zu Seafood-Restaurants mit Terrasse. So lässt sich ein flexibler Nachmittag ganz easy planen.
Der Seaport passt besonders gut zu dir, wenn du moderne Stadtviertel, Spaziergänge am Wasser und ein luftigeres Gefühl als im historischen Zentrum magst. Auch für Familien und Radfahrer ist er dank der flachen Strecken ideal. Wenn du Lust auf einen starken Kontrast hast, kombinier ihn am selben Tag mit dem North End oder Beacon Hill. Dann merkst du richtig, wie Boston innerhalb einer kurzen Fahrt von kolonialen Gassen in einen zeitgenössischen Hafendistrikt wechselt.